Wintergarten- Auf den Punkt gebracht!

Die Beziehung zur Umwelt lässt den Menschen wieder mehr zum Individualisten werden, eine Entwicklung, die nach der Schießscharten- Architektur der 70iger Jahre sehr zu begrüßen ist. Ein neues Lebensgefühl mit Licht, Sonne und Pflanzen lässt uns langsam den Ölschock vergessen. Doch schon stolpern wir wieder in die nächste Katastrophe und greifen uns vom Massenmarkt die schnelle Veranda in stark typisierter Bauweise, um sie mal eben schnell ans Haus zu setzen. Jahre des Ärgers und der Unzufriedenheit sind schon wieder vorprogrammiert und die versprochene Lebensqualität dahin.

Planen Sie also richtig und wählen Materialien, die sich schon lange bewährt haben, im Fensterbau seit mehr als 20 Jahren erfolgreich.

Ein Glas- Anbau sollte schon aus einem bestimmten Serienmodell gefertigt sein, um so kostengünstig zu bauen. Es gibt auf dem Markt eine breite Palette von Möglichkeiten, die auch Sonderwünsche berücksichtigen. Glauben Sie nicht, dass nur die Größe des Preis bestimmt.

Wichtige Dinge sind die Materialien wie Verbund- Sicherheitsglas im Dachbereich, große Schiebetüren, Entlüftungsfenster, die thermische Trennung, Fundamente und Sonnenschutz und nicht zu vergessen die Grundkonstruktion.

Ein Preisvergleich lohnt nur, wenn der Leistungsumfang vergleichbar ist. Angebote durch Dumping- Preise führen später zu großen Überraschungen. Vergleichen Sie besonders die Unterschiede zwischen einem preiswerten Gewächshaus und einem Wintergarten.

Die Informationsphase ist also die wichtigste und man sollte wirklich realistisch die Kostenseite betrachten.

Auf der anderen Seite kann man sagen: Wer einmal in einem Wintergarten unter Palmen und Pflanzen seinen Sonntagskuchen eingenommen hat, wird von dem Wunsch, ein eigenes Glashaus zu bauen, nicht mehr loslassen.







Aluminium für hohe Ansprüche

Die technisch am meisten ausgeklügelten Systeme für Glasanbauten werden heute in Aluminium angeboten.

Es sind zumeist komplizierte Profile, die wegen der guten Wärmeleitfähigkeit des Aluminiums thermisch getrennt sind, das heißt: Außen- und Innenteil des Profilquerschnitts sind gegeneinander isoliert. Aus diesem Grund und wegen der geringeren Tragfähigkeit  des Aluminiums gegenüber dem Stahl, sind entsprechend große Querschnitte erforderlich. Die angebotenen Systeme bieten zuverlässige Anschlüsse, zum Beispiel für die Übergänge von Schrägen zu Geraden sowie entsprechende Eckverbindungen.

Wer von seinem Glasanbau Wohnraumqualität verlangt und eine entsprechende Ganzjahresnutzung erwartet, ist ebenso mit einer wärmegedämmten Aluminiumkonstruktion gut bedient wie derjenige, der eine komplizierte Bauform verwirklichen will.

Gute Aluminiumkonstruktionen  für Glasbauten müssen sehr sorgfältig konstruiert werden. Das Material ist teurer als Stahl und Holz. Richtig verarbeitet ist es jedoch äußerst beständig. Aluminium kann durch Eloxieren oder Beschichten farbig behandelt werden. Aluminium selbst braucht keinen Korrosionsschutz, da es diesen durch Oxydieren selbst schafft. Allerdings wirkt Rohaluminium stumpf und grau, wenn es die Oxydschicht gebildet hat. Deshalb werden Aluminiumkonstruktionen für Glasanbauten zumeist eloxiert oder weiß angeboten.

 




So wird der Fußboden in Wintergärten aufgebaut!

Der Bodenaufbau richtet sich immer nach der Nutzung. Wenn der Boden ausgeführt wird, muss man folgende Grundtypen berücksichtigen:

  • Beheizte Wohnräume müssen nach dem Gesetz (Wärmeschutzverordnung) wärmegedämmt werden.
  • Räume mit Fußbodenheizung sind aus wirtschaftlichen Gründen immer mit einer besonders guten Wärmedämmung unter der Heizung auszustatten.
  • Räume mit Bepflanzung (Pflanzbecken, Gewächshäuser) benötigen an allen Außenfundamenten eine senkrechte Dämmung bis in Frosttiefe.
  • Speichermassen müssen immer unter dem Speicher eine Dämmung erhalten
  • Bei unbeheizten Räumen als Pufferzonen (Windfang) verzichtet man auf eine Flächendämmung, um die Erdwärme (im Winter) und Erdkühle (im Sommer) zu nutzen.

Anhand dieser fünf Nutzungsformen erkennt man, dass der Fußbodenindividuell angepasst werden muss, will man eine wirklich günstige Wirkung erreichen. Das ist bei den verhältnismäßig hohen Erstellungskosten auch notwendig. Grundsätzlich muss man davon ausgehen, dass es keinen Fußbodenschichtaufbau gibt, der allen Verwendungen des Raumes gerecht wird.

Was muss man beachten?
Die Fußbodenfläche trägt wesentlich zum Gleichgewichtsklima im Raum bei. Nur muss man beachten, dass positive Eigenschaften im Winter sich im Sommer negativ auswirken können.

Die Temperatur des Erdreiches wirkt ausgleichend. Sie beträgt in Höhe des Grundwasserspiegels ca. 10°  C und unter dem Gebäude meist 12° C. Da das Erdreich ein Speicher ist, kann es sich im Sommer durch die Sonnenenergie erwärmen. Im Winter wird es dagegen die Kälte speichern. Es entsteht dadurch ein Randbereich von ca. 80 cm Breite eine Frosttiefe von 80 bis 100 cm.

Das alles muss beim Fußbodenaufbau berücksichtigt werden.

  

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Wintergärten und Überdachungen können ab sofort mit selbstreinigendem Glas geliefert werden. Ein reinigen der Dächer ist nicht mehr nötig.


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